Als KI-Unternehmen wissen wir ganz genau, wie wir unsere Abläufe intern optimieren. Wir wissen, wie wir unseren Entwicklungsprozess automatisieren, wie wir Agenten mit verschiedenen Rollen ins Entwicklungsteam integrieren und haben auch viele unserer internen Prozesse an KI-Agenten vergeben. Kurz: wir können KI & wir entwickeln KI.
Und ja klar, wir nutzen die KI natürlich auch für unsere Sichtbarkeit. Sie generiert uns wertvollen Content, den wir auf verschiedenen Kanälen nutzen. Wahrscheinlich wird er kaum noch in voller Länge gelesen – doch wir brauchen ihn. Damit KI-Suchmaschinen uns finden können und wir auch als junges Startup mit unseren Lösungen für unsere Zielgruppe sichtbar sind. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, darüber kann man diskutieren. Es ist nun mal so. Und hilft uns, damit wir mit all dem, was uns ausmacht gesehen werden. Ohne KI wäre das für uns schwieriger.
Ich weiß nicht, wie dieser Trend weiter geht, aber davon bin ich überzeugt: gerade dort, wo wir uns ohnehin viel mit KI beschäftigen, braucht es noch viel mehr ehrlichen Austausch. Selbst geschriebene Worte, authentische Bilder und weniger generischen Content. Denn, wenn wir uns ehrlich sind – wir können das alles doch schon gar nicht mehr lesen, oder? Perfekt kann inzwischen jedes Unternehmen – doch wo sind die Punkte, an denen man als Unternehmen noch spürbar wird?
Selbst beim Durchlesen dieser Zeilen spürt man wahrscheinlich meine eigene Zerrissenheit – klar ist es auch für mich schneller Inhalte durch die KI laufen zu lassen. Selbst diesen Beitrag hätte ich noch einmal durch die KI schicken können, damit auch wirklich alles perfekt formuliert ist. Doch wollen wir das? Wollen wir immer alles perfekt? Sicher macht die KI weniger Fehler beim Schreiben. Doch am Ende geht das Gefühl verloren für das Unternehmen am anderen Ende. Wer sind die Menschen dahinter, die diese Lösungen entwickeln? Wie fühlt sich eine Zusammenarbeit mit uns – neben perfekten Beiträgen und perfekten Slides – wirklich an?
„Perfekt kann inzwischen jedes Unternehmen – doch wo sind die Punkte, an denen man als Unternehmen noch spürbar wird?"
Persönlich ist mir wichtig, genau auch diesen Aspekt zu zeigen. Wir arbeiten mit mobilen Robotern, wir entwickeln KI – doch wir sind keine Roboter und auch keine KI. Wir sind Menschen, wir sind ein Team – wir ergänzen uns wunderbar. Wir können KI, wir beherrschen die Technik – aber wir sind noch so viel mehr. Wir sind wundervolle Menschen – mit echten Stimmen. Wir machen Fehler, wir diskutieren, wir denken nach, wir lachen. Und wir sind – hinter der KI-Fassade – einfach ganz schön normal & menschlich – und das ist gut so.
Wenn dich interessiert, wie wir bei openmaind mit diesen Fragen umgehen — oder wenn du eigene Gedanken dazu hast — schreib mir gerne direkt.